Das Umsatzsteuergesetzes lässt gemäß § 14 Abs. 4 Satz 2 seit 1.1.2002 unkörperliche Rechnungen zum Vorsteuerabzug zu, sofern sie mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sind. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber in die Abgabenordnung neuartige und weitreichende Pflichten eingefügt, z. B. wie allgemein elektronische steuerrelevante Unterlagen im Hinblick auf die erweiterte Außenprüfung zu behandeln sind.
In dieser Veröffentlichung werden die für die Praxis wichtigen Fragen zu beiden Themenkomplexen umfassend beantwortet. Folgende Fragen werden behandelt: Wie kann in der betrieblichen Rechnungserstellung rechtssicher signiert werden? - Was sind originär elektronische Dokumente? - Wie können berechtigte Interessen der Geprüften gegenüber einer "datenhungrigen" Finanzverwaltung wahrgenommen werden? - Wie muss die betriebliche Datenverarbeitung angepasst werden?
Der Verfasser entwickelt tragfähige Vorschläge, wie die Betriebe mit intelligenten Hard- und Softwarelösungen ihre berechtigten Interessen wahren können. Schließlich werden zivilrechtliche Aspekte der seit 1.8.2001 in BGB und ZPO anerkannten elektronischen Formen beleuchtet sowie die Frage, wie die elektronische Abrechnung in den Kundenbeziehungen veranktert werden kann.
Das Buch informiert Unternehmen und deren Berater, die sich optimal auf anstehende digitale Betriebsprüfungen vorbereiten möchten bzw. auf elektronische Abrechnungssysteme umstellen wollen, über alle in diesem Zusammenhang stehenden Fragen.
(August 2009)
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