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Die Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint zeigt,
dass Unternehmen im Bereich E-Invoicing noch Aufholbedarf haben: So
arbeiten immer noch 35 Prozent der in Deutschland, Österreich und der
Schweiz befragten Unternehmen ausschließlich mit Papierrechnungen. Nur
15 Prozent haben bereits maximal die Hälfte ihrer Eingangsrechnungen
digitalisiert. Damit hinken in vielen Unternehmen die
Gemeinkostenbereiche in Hinblick auf Modernität der Prozesse den
Produktionsbereichen, in denen der Einsatz innovativer
Verfahrenstechnologien üblich ist, deutlich hinterher.
„Die Vorteile von E-Invoicing liegen klar auf der Hand: neben
Kostenreduzierungen lassen sich damit unter anderem transparente,
skalierbare Prozesse, höhere Flexibilität und deutliche
Qualitätssteigerungen erreichen“, sagt Steffen Tampe, Technology
Director bei BearingPoint. „Elektronische Rechnungsverarbeitung bietet
die Chance auch Wachstum ohne zusätzliches Personal im Rechnungswesen
aufzubauen.“ Die größten Hürden für die erfolgreiche Umsetzung von
E-Invoicing sind nach Angabe der Befragten fehlende technische
Standards (78 Prozent), Sicherheitsbedenken (75 Prozent) sowie
mangelndes internes Know-how (68 Prozent).
Über 70 Prozent der befragten Unternehmen weisen ein Volumen von bis
zu 500.000 Eingangsrechnungen im Jahr auf. Die Tatsache, dass auch
Unternehmen mit über einer Million Rechnungen im Jahr noch einen
Papieranteil von durchschnittlich 65 Prozent aufweisen, verdeutlicht,
wie hoch das Potenzial für elektronische Rechnungen ist. Lediglich acht
Prozent der befragten Unternehmen hat ein E-Invoicing-Projekt bereits
abgeschlossen. Immerhin 73 Prozent haben ein solches Projekt jedoch
bereits gestartet oder mit der Planung begonnen. Nur 20 Prozent planen
keine Einführung. Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich der Einsatz der
digitalen Rechnung in absehbarer Zukunft voraussichtlich deutlich
erhöhen wird.
Die „E-Invoicing-Studie 2009“ steht zum kostenfreien Download unter www.bearingpoint.de bereit.
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